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Der Schutz des Bodens und des Grundwassers erfordert dichte Entwässerungskanäle und Rohrleitungen. In vielen Kommunen und Industriebetrieben entsprechen jedoch die Einrichtungen zur Abwassersammlung und -ableitung oft nicht den modernen Anforderungen und weisen häufig Mängel oder Schäden auf, die einerseits zur Kontamination des Bodens und des Grundwassers führen oder andererseits hohe Fremdwasserzuflüsse für die Kläranlagen verursachen (Infiltration) und im Extremfall zum Einsturz der Kanalisation und der Fahrbahnen führen können.

Aus diesem Grunde müssen Schäden frühzeitig erkannt und rechtzeitig Maßnahmen zur Schadensbehebung ergriffen werden, zumal der Verlust des Abwassers aus dem Kanalnetz (Exfiltration) in jüngster Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, nachdem bereits eine Reihe von Grundwasser-Verunreinigungen darauf zurückgeführt werden konnten.

Es ist davon auszugehen, daß die Bedeutung der qualitativen Schadensbeurteilung der Abwasser-Kanalisation durch die Dichtheitsprüfung und durch moderne Leckortungsverfahren im Gegensatz zu Inspektionsverfahren zunehmen wird. Daher beschäftigt sich der Bereich Kanaltechnik intensiv mit Neuentwicklungen von verschieden Geräten und Anlagen, die dieser Problemstellung gerecht werden.


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